Mit 29 Jahren bereits finanziell frei

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Mein Buch erfreut sich großer Resonanz. Auch von Menschen, die ich bisher noch nicht kennengelernt habe und die ihre Geschichte auch gerne erzählen wollen. Den Anfang macht Florian, mit dem ich ein spannendes Interview führen durfte: 

Florian, erzähle mir doch bitte erstmal ein bisschen was über Dich: Mein Name ist Florian Günther. Ich bin 29 Jahre alt und komme aus Hersbruck (nähe Nürnberg). Mein fränkischer Akzent ist also kaum zu verbergen, wie Du unschwer hören kannst.

Ich bin leidenschaftlicher Leser und Läufer und will lieber die Dinge erfahren, als über sie zu reden. So habe ich mir vorgenommen den höchsten Berg Europas zu besteigen. Dies war noch zu meiner aktiven Zeit als Fußballer. 4 Monate vor der Besteigung habe ich mir dann das Kreuzband im Knie gerissen und die Ärzte haben die Reise abgesagt. Da ich es aber unbedingt machen wollte, konnte mich niemand davon abhalten und ich habe es einfach durchgezogen.

Grundsätzlich machen mir Dinge Spaß, die andere nicht machen. Daher wohl auch meine Leidenschaft zum Value Investing. Ich hatte auch großes Glück und habe früh gewusst, was ich will, was mir Spaß macht. Meinen Kompass konnte ich früh justieren und so bin ich auch früh finanziell unabhängig geworden.

Aus dieser Erkenntnis heraus und dem Wissen um die Macht des heute nicht ausgegebenen Euros (der Zinseszins) will ich junge Menschen unterstützen. Ich will, dass auch sie früh ihren Kompass stellen können und Leidenschaft und Erfolg erfahren. Neben meiner Arbeit mit meinen Kunden und Lesern (ich betreue viele sehr inspirierende Unternehmer, von denen ich jeden Tag lernen darf) will ich also auch etwas zurück geben von meinem Erfolg.

Ich bin der Überzeugung, dass der Erfolg kein Zufall ist und jeder ihn erreichen kann. Es weiß nur nicht jeder, wie es geht – und hier sehe ich mich gefordert.

Es gibt Menschen, die ihre finanzielle Freiheit lieber in einem anderen Land realisieren, wahlweise wegen der Kultur, den geringeren Kosten oder dem Wetter. Wie ist das bei Dir?

Ich bin Deutscher. Meine Frau ist jedoch halb Philippina. Als ich vor zehn Jahren mit meiner Frau zusammengekommen bin, war ich ein verbohrter Deutscher und kannte nur „Brot, Ostsee und Arbeit“.

Zehn Jahre später kann ich wirklich sagen, dass ich ein weltoffener Mensch bin. Zusammen mit meiner Frau habe ich alle Kontinente bereist und bin ständig auf der Suche nach Austausch mit interessanten Menschen. Unsere finanzielle Unabhängigkeit hilft an dieser Stelle natürlich auch sehr. So können wir es uns auch leisten, einfach mal ein paar Tage länger an einem Ort zu bleiben, wenn wir Lust dazu haben.

Heute überlegen wir uns unsere nächsten Schritte. Grundsätzlich ist Deutschland ein tolles Land. Jedoch sehe ich auch große Möglichkeiten in anderen Ländern. Vor allem Asien und die USA reizen uns. Wo die Reise hingeht ist jedoch noch offen…

Das gängige Modell des Lebens sieht für das Erwerbsleben den Dreiklang Ausbildung, Arbeit und frühestens ab 60 Rente vor. Was war der Auslöser, dass Du Dich diesem Dreiklang entzogen hast. Und an welcher Stelle in Deinem Leben war das?

Ich konnte erst vor Kurzem das „Hamsterrad“ verlassen, bin jedoch froh, so früh schon davon weg zu sein.

Einen konkreten Auslöser könnte ich jetzt gar nicht nennen. Es ist einfach so gekommen, dass ich sehr erfolgreich investiert habe und dann nach ein paar Jahren festgestellt habe, dass ich einen festen Job nicht mehr möchte.

Ich war trotz solchen Spielen wie Fußball nie wirklich ein Team- Verfechter. Bitte jetzt nicht falsch verstehen. Ich arbeite gerne mit anderen Menschen zusammen. Oft ist es jedoch so, dass sich viele Menschen eigene Limits setzen und auf Grund dessen nicht weiterkommen. Wenn ich dann als 29-jähriger sage, dass es auch andere Möglichkeiten gibt, dann kommen oft Sprüche wie: „Was willst du junger Typ mir schon erklären“. An dieser Stelle merke ich recht schnell, dass es keinen Sinn hat weiter zusammen zu arbeiten und ich verlasse das Team.

Manche Menschen wollen einfach keinen Erfolg. Sie wollen sich beschweren. Dies ist der Zeitpunkt, wo ich mich leise still und heimlich entferne.

Wie bist Du Deinen Weg bis heute gegangen? Wann hat sich der Wunsch nach finanzieller Freiheit eingestellt und wie hast Du es geschafft, dies zu realisieren?

Ich habe eine Banklehre und dazu ein Studium berufsbegleitend absolviert. Dieses Wissen ist es letztendlich auch, was mich heute vorangebracht hat. Nach der Bankenkrise habe ich mich jedoch vom Bankwesen verabschiedet. Ich weiß noch wie heute die letzte Unterhaltung mit meinem damaligen Bankvorstand:

„Herr „Bankvorstand“, ich werde dem Bankwesen den Rücken zu kehren, da die Banker in den nächsten zehn Jahren unter der Niedrigzinspolitik, schwindendem Vertrauen und regulatorischen Einflüssen leiden werden.“

Aus heutiger Sicht muss ich sagen: Leider habe ich Recht behalten. Heute vertrauen die Leute den Bankern nicht mehr blind – und das ist gut so. Alternative Möglichkeiten, wie z. B. meine Seite www.investorenausbildung.de haben es sich auf die Fahne geschrieben, direkt und unabhängige Finanzbildung zu betreiben. Gepaart mit persönlichen Beispielen kommt sowas einfach sehr gut bei den Kunden an.

Banker wollen einem oftmals etwas verkaufen, was sie selbst nicht einmal verstehen, geschweige denn besitzen. Und glaub´ mir, ich spreche hier aus Erfahrung.

Das nehme ich Dir gerne ab, diese Erfahrung hast Du ja nicht nur alleine gemacht. Gab es denn einen Moment, an dem Du gemerkt hast, dass Du mit einem neuen Lebensmodell nicht mehr im klassischen Sinn arbeiten musst?

Es hat sich über Jahre hinweg gezogen. Und ich denke dies ist auch normal. Selbst Mark Zuckerberg, einer der erfolgreichsten jungen Menschen der Welt, hat für sein Projekt Jahre gebraucht.

Als ich damals aus der Bank ausgeschieden bin, wollten viele meiner Kunden weiter mit mir arbeiten. Glücklicherweise hatte ich schon damals sehr viele gute Kontakte. Diese habe ich einfach weiter betreut. Durch gute Ergebnisse und ständigem „Umhören“ hat sich mein Kundenkreis immer weiter ausgebaut. Meine Kunden sind dabei sehr loyal und ich kann sie mit Stolz eher Freunde nennen. Mit vielen von ihnen verbringe ich auch meine Freizeit.

Ich muss meinen Kunden auch nichts „verkaufen“ oder groß Marketing betreiben. Es vielmehr so, dass ich weiß, wo den mittelständischen Familienunternehmen „der Schuh drückt“. Meine Kunden empfehlen mich dann weiter. In den ersten Gesprächen mit neuen Kunden erhalten meine neuen Partner bereits so viel kostenlosen Input, sodass sie sich schon fast schlecht fühlen, wenn sie mich nicht weiter beauftragen würden.

Ich fühle mich extrem wohl, mit dem, was ich mache und freue mich über jeden neuen Kontakt und jedes intensive Gespräch.

Gibt es Momente der Unsicherheit, an welchem Du Sorge hast, dass Dein neue Lebensmodell nicht aufgeht (z.B. finanziell)? Wenn ja, wie gehst Du damit um?

Ich würde lügen, wenn ich sagen würde, ich habe keine Angst. Ich glaube sogar, dass Angst ein nützlicher Begleiter für mich ist. Ich sorge mich und bin betroffen, wenn Dinge nicht so laufen, wie ich es will. Aus meiner Sicht ist es jedoch nicht entscheidend, ob du Angst hast oder nicht. Es ist viel wichtiger, was du daraus machst.

Ich habe meine eigenen Techniken entwickelt, mit Angst umzugehen und die ist relativ simpel: REDEN, REDEN und nochmal REDEN.

Ich spreche einfach mit den betroffenen Leuten. Ich bin bekannt dafür, unangenehme Dinge sehr direkt und persönlich zu adressieren. Viele Leute können damit nicht umgehen und fühlen sich von mir auf „den Schlips getreten“. Dies nehme ich jedoch in Kauf. Ein einmaliges Donnerwetter ist mir lieber, als 10 schlaflose Nächte 😉 (welche ich bereits zur Genüge hatte).

Und wie sieht das mit der Sorge aus, dass Dein Modell finanziell nicht aufgehen könnte?

Dadurch, dass wir sehr bescheiden leben, keine Konsumschulden haben und tolle „Polster“ besitzen, ist das Thema Geld (Toi, Toi, Toi) kein Thema.

Lass uns mal konkret schauen, wie muss ich mir Deinen Alltag vorstellen? 

Irgendwie immer gleich und doch täglich anders: Ich stehe um 5.00 Uhr auf, mache 10 Minuten Muskelsport, und fange an, mich zu programmieren. Ich lese mir meine Ziele laut vor. Immer und immer wieder. Danach fange ich an meine Zeitungen zu lesen, ich lese mindestens 3 verschiedene. Dies dauert gerne mal bis 10.00 Uhr (dazwischen putze ich mir mal die Zähne). Danach esse ich. Ich esse zum Frühstück sehr viel! Die Inhalte der Zeitungen verarbeite ich in der Zeit zu neuen Ideen, Content und Gesprächsvorlagen mit Kunden. Danach geht es an die eigentliche Leidenschaft, meine Unternehmen, Bilanzen und deren Bewertung. Oftmals holt mich an dieser Stelle das Tagesgeschäft ein und ich telefoniere dann sehr viel. Ich bespreche Investitionen, Probleme, Möglichkeiten usw.

Zum Abschluss des Tages gehe ich mindestens drei Mal die Woche laufen und mein Abendessen versuche ich vor 18.00 Uhr zu mir zu nehmen.

Du bist finanziell frei und dennoch stehst Du morgens um 5 Uhr auf und arbeitest ja fast vehement an Deinen Zielen. Das überrascht mich ein bisschen. Was steckt da dahinter? Was ist der Motor, der Dich antreibt?

Ich glaube, gerade weil ich finanziell frei bin, stehe ich so früh auf. Als „9to5 Mensch“ würde ich in meinem Alltag stecken und andere würden mir sagen, wann ich aufzustehen habe. Ich hingegen kann mir aussuchen, wie ich meinen Tag gestalte und habe mich dazu entschieden, früh zu starten. Ich lese gerne. Dies mache ich am liebsten in Ruhe. Um 5.00 Uhr morgens ist es ruhig. Ich habe einfach festgestellt, dass ich fitter bin, wenn ich früh aufstehe. Dies habe ich übrigens nicht selber überlegt. Dies habe ich aus Büchern. Frühes Aufstehen empfehlen Tony Robins und auch Steven Covey. Es ist nichts ungewöhnliches dabei. Ich kenn sehr viele finanziell freie Menschen, die selbstbestimmt ihren Alltag regeln. Ich kenne Unternehmer mit mehreren Angestellten und über 10 Millionen € Jahresumsatz, die vor 13.00 Uhr nicht aufstehen (auch wenn die Angestellten bereits um 9.00 Uhr im Büro sind). Sie arbeiten dann einfach mal bis 3.00 Uhr oder auch mal 7.00 Uhr.

Das ist es ja gerade, was es ausmacht, finanziell und persönlich frei zu sein. Man kann seinen Tag gestalten, wie man will. Ich beginne früh und mache Abends nicht so lange. Jedem einfach das seine 😉.

Mit dem Antrieb  ist das tatsächlich so eine Sache und auch gleichzeitig eine Schwachstelle von mir (die Du erstaunlich schnell erkannt hast 😊). Wenn ich mir etwas vorgenommen habe, dann bin ich quasi wie besessen davon. Ich will es einfach TUN und durchziehen und schaue dann auch nicht auf die Uhr oder ähnliches. So gehe ich auch bei meinen Coachings vor. Ich höre nicht eher auf, bis mein Kunde alles vollumfänglich verstanden hat und in die Praxis umsetzt. Einige Kunden werden währenddessen nervös und schauen auf die Uhr (sie haben Angst vor einer hohen Rechnung). Wenn ich das mitbekomme, dann erkläre ich ihnen immer, dass es ab jetzt kein Geld mehr kostet, um den Druck von der Sache zu nehmen. Versteht mich an der Stelle nicht falsch: ich bin kein Samariter. Aber ich weiß, dass zufriedene Kunden immer und immer wieder kommen und mich empfehlen. Somit spare ich mir bereits das Marketing.

Du siehst: weniger intensiv geht, ich kann es nur leider nicht.

Arbeitest Du (noch) im Sinne von bezahlter Arbeit?

Ich arbeite nicht. Ich gehe meiner Leidenschaft nach. Von daher mache ich das auch am Wochenende und zu den unmöglichsten Zeiten. Ich tue einfach das, was ich will. Aktuell versuche ich verschiedene „Zeitkiller“, wie z. B. unnötige und unproduktive Telefonate zu erkennen und zu verbannen.

Arbeitest Du, weil Du dieses Geld noch dazuverdienen musst oder weil Dir die Arbeit Spaß macht und Geld nun mal ein gängiges Mittel der Anerkennung ist?

Ich bin finanziell unabhängig und kann von dem Leben, was meine Unternehmen, Aktien und Immobilien abwerfen. Dennoch will ich diese Position stehst ausbauen (immer diese Kapitalisten 😉). Von daher: ja, ich arbeite.

Wie bauen sich dann Deine Einkünfte auf? 

Wie gesagt: Meine Einnahmequellen sind vielseitig. Ich erhalte Geld aus:

  • Consulting, Coaching und Vorträgen
  • Aktien
  • Unternehmensbeteiligungen
  • Immobilien
  • und anderen Projekten.

Wobei ich beim zuletzt genannten auch gerne mal was ausprobiere. Ich bin einfach ein Fan der Praxis. Meinen Kunden will ich auch keine Meinung aus einem Lehrbuch erzählen, sondern sagen können: „Nach meiner Erfahrung sollten Sie es so machen…“

Verfolgst Du weitere Projekte, hinter denen keine finanzielle Absicht steckt , aber in die Du Deine Leidenschaft steckst? 

Wie eingangs erwähnt will ich anderen Menschen (vor allem jungen Menschen) die Hand reichen und unterstützen. Meiner Meinung nach hat dies auch große Ähnlichkeiten zum Value Investing. Beispiel: Ein junger Mann aus dem Kosovo, den ich dieses Jahr kennen gelernt habe, ist unglaublich begabt und intelligent. Er besitzt einen IQ von 176, viel höher als ich 😉.

Er hat in unserer deutschen (stupiden) Gesellschaft jedoch ohne Unterstützer und ohne Ansprechpartner große Schwierigkeiten. Neben den sprachlichen Hürden kann er (aktuell) auch nicht auf Menschen zu gehen.

Hier sehe ich mich mit meinen Kontakten gefordert. Und oftmals konnte ich bereits helfen. Meine Bestätigung sehe ich dann in der erfolgreichen Vermittlung und der Zufriedenheit der Beteiligten.

Noch was Privates: Plant ihr eine Familie?

Zu meinen privaten Zielen kann ich natürlich auch gerne etwas sagen. Wir lieben Kinder und hoffen, dass wir auch eine tolle Familie haben werden. Das ist aktuell jedoch kein Thema. Wir gehen die Sache da sehr relaxt an. Wenn es passiert, wunderbar. Ich sehe Kinder als ein Geschenk an. Insgeheim freue ich mich auch darauf. Du musst wissen, dass ich auch ein ziemlicher Quatschkopf bin. Ich nehme die Leute gerne auf den Arm. Meine Frau sagt mir, dass ich kindisch bin. Sie ist da schon manchmal genervt, wenn sie in der Dusche steht und auf einmal das Licht aus geht 😉

Ich bin hier also auf der Suche nach einem / einer neuen „Sparrings Partner/in“. Mal sehen was passiert…

Wie sieht Dein Lebensstil aus? 

Ich habe sehr geringe Kosten und das ist auch das Geheimnis der finanziellen Unabhängigkeit! Ich liebe den folgenden Spruch: Alles was du besitzt, besitzt auch dich!

Bekommen andere Menschen Dein Lebensmodell mit? 

Klar bekommt mein Umfeld mit, was ich mache. Mittlerweile haben sie sich auch daran gewöhnt. Zu Beginn war das jedoch eine große Herausforderung. Vor zehn Jahren war ich noch einer dieser 9to5 Typen und habe mich bereits am Montag auf das Wochenende gefreut. Ich bin viel mit meinen Kumpels um die Häuser gezogen.

Als das jedoch von einem auf den anderen Tag nicht mehr so war, hat das einigen nicht mehr gefallen. Heute weiß jeder, wer ich bin, was ich mache und wie ich „ticke“. Die Leute haben sich entweder damit abgefunden oder von mir entfernt (oder ich mich von ihnen).

Gibt es auch Menschen, die Deine Entscheidung spannend finden und dies vielleicht nachmachen wollen?

Absolut. Und ich fordere die Leute sogar dazu auf, mich nachzumachen. Ich bin da sehr realistisch und weiß, dass ich kein Wunderkind bin. Alles was ich erreicht habe, können andere genauso erreichen – und sogar noch viel mehr. Ich will die Leute dabei unterstützen. Oftmals ist es sogar so, dass ich wiederum von den „Nachmachern“ etwas lernen kann. So helfen wir uns gegenseitig und können gemeinsam wachsen!

Wie lässt Du andere an Deinem Lebensmodell teilhaben? 

Ich betreibe unter anderem die Seite www.investorenausbildung.de. Zentrales Thema ist hier die ehrliche und unabhängige finanzielle Bildung. Darüber habe ich auch ein Buch geschrieben, welches auch auf der Seite erhältlich ist.

Mein Ziel ist es, dass die Leute ihr Geld genauso hart arbeiten lassen, wie sie es selbst bereits tun.

Denkst Du manchmal darüber nach in ein klassisches Erwerbsleben zurückzukehren? 

Nein, auf keinen Fall. Ich möchte kein fremdbestimmtes Leben führen. Ich will selbst entscheiden, wann ich aufstehe, was ich tue und was nicht. Ich will andere Menschen inspirieren und selber Inspirierung erfahren. In einem 9to5 Job ist das schwer möglich.

Wie würdest Du jemandem aus dem Weltall erklären, welches die größten Unterschiede zwischen Deinem Leben und dem Leben der meisten Weltbewohner so ist?

Aus meiner Sicht hatte ich großes Glück, so früh meine Passion und Leidenschaft zu entdecken und somit dem Hamsterrad sehr früh entrinnen zu können. Der größte Unterschied aus meiner Sicht ist das verborgene: Das Mindset. Meine Grenzen in meinem Denken und Tun setze ich mir selber. Anderen werden die Grenzen von Dritten gesetzt. Ich möchte jedoch mein Glück mit anderen teilen und das wieder zurückgeben, was mir geschenkt wurde!

Was würdest Du Menschen raten, die den Weg der finanziellen Freiheit einschlagen wollen?

Nicht nachdenken, Handeln! TUN! Einfach anfangen, hinfallen und weitermachen. Es gibt keinen Königsweg, den ich empfehlen kann. Jeder muss seinen eigenen Weg finden. Selbst der „kleinste Straßenkehrer“ kann heute etwas Wunderbares machen. Im Vergleich zu früher sind wir alle in einer wunderbaren Situation. Wir müssen es nur nutzen und TUN 😉.

Lieber Florian, ich danke Dir für dieses ausführliche und offene Gespräch. Für Dein Leben und Deine zahlreichen Unternehmungen wünsche ich Dir super viel Erfolg und Erfüllung! 

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